Fest
der Fahnen - Fest der Gemeinden
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ist die kritische Auseinandersetzung mit dem sensiblen
Thema Fahne und Fahnen hissen
... ist eine Gratwanderung zwischen Ironie und Patriotismus
Bei Windstille schlafen die Fahnen, gleich einem ruhigen See, bei Sturm hingegen
werden sie zur bewegten Brandung.
Die 445 Fahnenmasten aller oberösterreichischen Gemeinden waren so gesetzt,
dass sie den Standorten der jeweiligen Ortskirchtürme entsprechen. Dicht
gedrängte Fahnen markierten den Zentralraum, aufgelockert standen die Fahnen
im dünn besiedelten Gebieten.
Am 4. Mai 2002 hatten mehr als 700 Bürgermeister/Innen und Gemeindevertreter
des Landes OÖ durch das Aufziehen der eigenen Gemeindefahne zum Entstehen
dieses Großlandschaftsbildes beigetragen. Mit dem riesigen Fahnenmeer aus
den 445 Gemeindefahnen wurde ein Zeichen der Zusammengehörigkeit gesetzt
und ein Symbol für die Landesausstellung "Feste feiern" geschaffen.
Der rege Besuch im Fahnenmeer bestätigte das Interesse der Bevölkerung
und die Idee, die hinter diesem Projekt steht. Jeden Tag suchten zahlreiche Menschen
ihren Heimatort oder ihre Nachbargemeinden und tauchten in das imposante Landschaftsbild
ein.
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