Architektonische Gestaltung - Stiftsgelände Waldhausen 2002
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Die Revitalisierungs- und Umbauarbeiten anlässlich der Oberösterreichischen Landesaustellung 2002 "feste feiern" stellen in ihrer architektonischen Gestaltung einen starken Bezug zur ehemaligen Stiftsanlage her. Die Besucher können während und nach der Landesaustellung die ehemaligen großen Plätze bzw. Vorhöfe mit den dargestellten Gebäudekomplexen in seinen Dimensionen, Höhenlagen erleben und auf sich wirken lassen .

Die Silhouette der Stiftsanlage ist von weitem durch die Brüstungshöhe wieder errichteten Einfassungsmauern sichtbar. Anstelle der beiden ehemaligen Pavillongebäude (Nordost- und Südoststecke) entstand eine Cafeteria und ein Natursteinlabyrinth. Durch eine differenzierte Lichtarchitektur, die Plätze Gebäudekomplexe, Kirche und Einfassungsmauern auch dreidimensional betont wird die Stiftsanlage Waldhausen bis in die Abend- und Nachtstunden ein offener Ort zum "Eintauchen".

Die archäologische Ausgrabungsstätte unter dem ehemaligen Refektorium wird als Freilichtmuseum genutzt und ist mit einer mittelalterlichen/barocken Substanz abgesetzten Stahl-Kunststoff-Konstruktion überdacht. Die freigelegte mittelalterliche Latrine ist Österreichweit ein archäologisch wertvoller Fund. Auch diese Rarität wurde für die Besucher zugänglich und sichtbar gemacht.

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